Gemeinde Alfeld Gemeinde Alfeld

Ortsteil Nonnhof

Lage

Das Dorf liegt etwa zwei Kilometer südlich vom Kernort Alfeld am Rande der Hersbrucker Alb, nahe der A6.

Einwohner

76

Stand: 31.12.2020

Geschichte

Das heute nahe der A 6 gelegene Dorf wurde erstmals 1168 im Zusammenhang mit dem Windloch erwähnt. Im Jahr 1318 verkaufte eine Nürnbergerin den Frauen des Klosters Engelthal „eine Hube und das Neugereuth zu Nonnhof beim Grevenbuch“. 1419 wurde der Ort als „Neuenhof uf di Hochstraß“ erwähnt. Schon 1437 und 15 47 besaß das Engelthaler Kloster hier noch vier Güter. Eine Hube war ein halber Hof mit 33 Morgen im Durchschnitt, ein Gut war eine halbe Hube mit durchschnittlich 17 Morgen.

In einem handschriftlichen Manuskript aus der Zeit um 1730, steht nach Lieritzhofen: „In diesem Grund gegen den Aufgang liegt auch Nunnhof, hat 7 Mannschaften deren 4 gehörig dem Kloster Engelthal, 3 dem Kloster Gnadenberg. Liegt auch außer der Hersbrucker Fraischgrenz das große pfälzisch Gehölz Grevenbuch genannt“.

Der Ort ist vermutlich durch einen Einzelhof entstanden, der in einem Rodungsgebiet stand. Eine kleine Kapelle die 1750 von dem Engelthaler Konrad Kuhn errichtet wurde, gehörte zum „Gungbauern“ (Jungbauernhof), Haus Nr. 9 (bis 1952 Wild, dann Hermann). Heribert Batzl schreibt in „Geschichte der Gemeinde Gebertshofen“ über die Nonnhofer Kapelle: „Als 1907 der Jungbauernhof in protestantische Hände gekommen war, brach sie der neue Besitzer Reif, auf Rat des Gütlers Leonhard, ein.“. Der Gütler Leonhard war vermutlich der Besitzer des Hauses Nr. 10, der hieß Leonhard Loos. Das Altarbild, welches wahrscheinlich Maria darstellte, wurde in Unkenntnis seines Wertes, zum Schließen einer Luke im Stadel verwendet.

Nachdem in Bayern, zwischen 1808 und 1818, die Gemeinden gebildet wurden, kam Nonnhof 1830 von Muttenshofen zur Gemeinde Gebertshofen. 1832 standen hier 12 Häuser mit 52 Einwohner und 1839 waren es 13 Anwesen mit 69 Einwohnern, davon waren 13 evangelisch. Im Jahr 1904 hatte der „Weiler“ 68 Einwohner und 16 Wohngebäude, gehörte postalisch zu Alfeld (2 km), zur katholischen Pfarrei Lauterhofen (8 km) und katholischen Schule Gebertshofen, zur protestantischen Pfarrei und Schule in Alfeld. 1950 lebten hier in 15 Wohngebäuden 63 Personen, 1993 waren es 67 und bis 30. Juni 2005 hatte sich die Einwohnerzahl auf 76 und die Wohngebäude auf 32 erhöht.

Erst 1949 wurde Nonnhof mit der Gemeinde Gebertshofen, wie auch Alfeld an das Überland-Stromnetz angeschlossen. Dadurch entstanden viele Trafostationen in der Umgebung.

Nach mehrmaligen Eingaben kam Nonnhof am 1. Juli 1975 zur Gemeinde Alfeld. Die Bezirksgrenze zwischen Mittelfranken und Oberpfalz verläuft seither vom Windloch bis kurz vor Traunfeld, bis auf zwei kleine Ausnahmen, parallel mit der Autobahn. (Siehe auch unter Gebietsreform).

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Nonnhof

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